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infinite-canvas: KI-Bildarbeit auf einer unbegrenzten Leinwand

Dieses Projekt rundet „AI AI Agent Agent OpenAI chatgpt2api grok2api flow2api newapi .“ zu einer praxistauglichen Open-Source-Lösung zusammen, mit wiederverwendbarer Tooling- und Integrationsunterstützung für reale Anwendungsfälle.

6.521 Sterne1.649 ForksTypeScriptAGPL-3.0

Auf einen Blick

Was ist das?
Der Open-Source-Arbeitsplatz infinite-canvas verbindet Leinwand-Ordnung, KI-Bilderzeugung, Referenzbild-Editing und eine Prompt-Bibliothek in einer Oberfläche. Wir prüfen Setup, Agent-Anbindung, Plugin-System und die dokumentierten Risiken.
Für wen ist es gedacht?
infinite-canvas passt für Bastler und Kreative, die mehrere Bild- und Videodienste über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle auf einer Arbeitsleinwand kombinieren wollen und mit localStorage sowie sich ändernden Speicherformaten leben können. Wer eine garantiert stabile Version für den Team-einsatz oder eine bindende Lizenzklärung braucht, sollte zurückhaltend sein und zuerst die LICENSE-Datei und das aktuelle Release prüfen.
Darf ich es kommerziell nutzen?
Ja. MIT ist eine freizügige Lizenz: Sie dürfen darauf aufbauende Software nutzen, verändern und verkaufen, solange Sie die Urheberrechts- und Lizenzhinweise beibehalten.
Wird es noch gepflegt?
Ja. Die letzten Commits kamen vor 9 Tagen.
In welcher Sprache ist es geschrieben?
Hauptsächlich TypeScript, laut der Sprachstatistik von GitHub.

Die Antworten beruhen auf den GitHub-Daten des Projekts (zuletzt abgeglichen am 14. September 2026) und auf unserer Analyse. Sie sind keine Rechtsberatung.

TIEFGEHENDE OPEN-SOURCE-ANALYSE

infinite-canvas: KI-Bildarbeit auf einer unbegrenzten Leinwand

无限画布, im Westen unter dem Namen infinite-canvas bekannt, beschreibt sich als Open-Source-Arbeitsplatz für Bilderzeugung. Das README fasst den Anspruch zusammen: Leinwand-Ordnung, KI-Bilderzeugung, Referenzbild-Editing, ein Gesprächsassistent, eine Prompt-Bibliothek und Materialablage liegen in derselben Oberfläche, gedacht zum Erkunden visueller Ansätze und zum kontinuierlichen Iterieren von Bildergebnissen.

Das gelöste Problem ist die Zersplitterung der Bildarbeit. Ohne ein solches Werkzeug springt man zwischen der Chat-Oberfläche eines Anbieters, lokal abgelegten Referenzbildern und Notizen mit Prompts hin und her. Hier entstehen Knoten, Verbindungen und Ergebnisse auf einem Arbeitsblatt, dessen Versionierung über Rückgängig und Wiederherstellen läuft und dessen Projekte sich importieren und exportieren lassen.

Die Zahlen zeigen ein lebhaftes Projekt: 5.728 Sterne und 1.477 Forks, bei 25 offenen Issues und einem letzten Push am 18. August 2026. Das Repository steht unter dem Namen basketikun/infinite-canvas, die Hauptsprache ist TypeScript. Ein ausdrücklicher Warnhinweis im README begleitet alles Weitere: Das Projekt befindet sich in Entwicklung, historische Datenkompatibilität ist nicht garantiert.

bun install und bun run dev im Verzeichnis web

Für die lokale Entwicklung listet das README vier Schritte: git clone git@github.com:basketikun/infinite-canvas.git, cd infinite-canvas, cd web, dann bun install und bun run dev. Die Werkzeugwahl fällt auf Bun statt auf npm, was dem TypeScript-Frontend eine kurze Schleife vom Klon bis zum laufenden Dev-Server verleiht.

Der Docker-Weg ist noch kürzer: git clone, cd infinite-canvas, docker compose up -d. Danach lauscht die Anwendung auf dem Standardport 3000 unter http://localhost:3000. Beide Wege führen zur selben Oberfläche, der Unterschied liegt in der Umgebungskontrolle, die der Container mitbringt.

Beim ersten Öffnen verlangt die Anwendung eine eigene Konfiguration: Über das Zahnrad oben rechts trägt man eine OpenAI-kompatible Base URL und den dazugehörigen API Key ein. Wichtig für die Bewertung des Werkzeugs: API-Schlüssel, Base URL, Leinwände, Materialien und Erzeugungsverläufe liegen laut README standardmäßig im lokalen Speicher des Browsers. Ein Profilwechsel oder ein geleer Browser-Cache bedeutet also einen anderen Datenbestand.

Canvas Agent mit MCP für Codex und Claude Code

Der eigentliche Architekturkniff ist der lokale Canvas Agent. Über einen auf dem eigenen Rechner laufenden Agenten verbindet das Werkzeug Codex oder Claude Code mit der aktuellen Leinwand, sodass ein Agent sie über das Model Context Protocol bearbeiten kann. Das README beschreibt die Richtung explizit: Der Agent operiert auf der bestehenden Leinwand, statt parallel eigene Ergebnisse zu produzieren.

Dazu existiert ein eigenes Codex-App-Plugin im Verzeichnis plugins/infinite-canvas. Nach der Installation registriert es MCP automatisch und versucht, den lokalen Agenten zu starten. Die Details zum Aufsetzen des Agenten liegen in canvas-agent/README.md im Repository.

Für die Arbeit in der Oberfläche selbst zählt der Leinwand-Assistent: Er bezieht sich beim Dialog und beim Bilderzeugen auf ausgewählte Knoten und deren vorgelagerte Knoten und fügt die Ergebnisse zurück in die Leinwand ein. Damit bleibt die Verkettung sichtbar, und ein Resultat lässt sich als Eingabe für den nächsten Schritt auf demselben Arbeitsblatt weiterverwenden, statt Prompts von Hand zwischen Werkzeugen zu kopieren.

Fern-Plugins per URL und das TypeScript SDK für Knoten

Das Plugin-System erlaubt es, Knoten-Erweiterungen per URL dynamisch zu installieren, zu aktivieren, zu aktualisieren und wieder zu entfernen. Wer eigene Knoten bauen will, greift auf ein TypeScript SDK zurück, das das README für die Entwicklung von Leinwand-Knoten-Plugins ausweist.

Diese Offenheit hat zwei Seiten. Sie macht die Oberfläche erweiterbar, ohne den Kern anzufassen, und eignet sich für Teams, die eigene Knotentypen für ihre Pipeline pflegen. Zugleich bedeutet das Laden von Fern-Code per URL ein Vertrauensurteil über die Plugin-Quelle, das der Nutzer bei jeder Installation trifft.

Daneben erlaubt das Projekt eigene Aufrufwege: Wer die standardmäßige OpenAI-Schnittstelle nicht nutzen kann oder will, definiert eigene Skriptaufrufe für Bild- und Video-Endpunkte. Das README nennt als Zielgruppe dafür Betreiber von Umleitungsdiensten und selbstgehosteten Diensten, deren Antwortformate vom OpenAI-Muster abweichen. Die Anpassung erfolgt also im Browser-Frontend, nicht in einer Server-Konfiguration.

Prompt-Bibliothek mit IndexedDB und die Entwicklungsphase als Risiko

Die eingebaute Prompt-Bibliothek verbindet sieben Open-Source-Quellen und akzeptiert eigene Quellen im Standard-JSON-Format. Das Frontend ruft sie direkt im Browser ab und legt sie im IndexedDB-Cache ab, womit die Bibliothek ohne Serveranbindung funktioniert. Für die Bildarbeit heißt das: Ein pool getesteter Formulierungen liegt neben der Leinwand und lässt sich in Knoten übernehmen.

Der wichtigste Vorbehalt steht im Warnblock des README: Das Projekt ist in Entwicklung, es gibt keine Zusage für historische Datenkompatibilität, und lokale Speicherformate können sich direkt ändern. Wer seine Leinwände und Materialien langfristig behalten will, sollte regelmäßig exportieren und für eine stabil gepflegte Variante den empfohlenen Weg gehen, das Projekt zu forken und eigenständig weiterzuentwickeln. Für Zweitentwicklung und Pull-Anfragen verlangt das README die Bewahrung der Autorenangaben und der Kennzeichnung der Frontend-Seiten.

Auch die Lizenzlage verlangt Nachfrage: Der README-Text verweist auf eine MIT-Lizenz mit freier Nutzung inklusive Closed-Source-Produkten, während die Repository-Metadaten AGPL-3.0 melden. Diese Abweichung klärt nur die LICENSE-Datei selbst, und wer das Projekt verbreiten oder kommerziell einsetzen will, sollte sie vorab lesen.

Release v0.16.0 und chatgpt2api als schlanke Alternative

Die Versionshistorie zeigt ein moderates Tempo: v0.16.0 erschien am 18. August 2026, davor v0.15.1 und v0.15.0 beide am 7. August 2026. Die Dokumentation wächst mit: Neben einer Schnellstart- und einer Feature-Übersicht gibt es eigene Seiten für die Render-Bereitstellung und die Docker-Bereitstellung, ein Handbuch für Leinwandknoten, eine Liste der Tastenkürzel und eine Fortschrittsseite für offene Punkte. Sicherheitsmeldungen laufen über SECURITY.md.

Als schlanke Alternative verweist das README selbst auf chatgpt2api, ein Projekt desselben Autors für freie Bilderzeugung über API. Der Unterschied ist die Ebene: chatgpt2api liefert Zugang zu einer Bilderzeugungsschnittstelle, infinite-canvas setzt darüber eine Arbeitsumgebung mit Leinwand-Ordnung, Referenzbild-Editing, Assistent, Prompt-Bibliothek und Agent-Anbindung. Wer nur gelegentlich einzelne Bilder braucht, kommt mit der schmalen Route aus, wer an einer verketteten visuellen Arbeit iteriert, gewinnt durch die Leinwand.

Für den Erstkontakt empfiehlt sich der Docker-Weg mit eigenem Schlüssel, danach ein Test des Leinwand-Assistenten an zwei verketteten Knoten und ein Export der Leinwand, um die Wichtigkeit der Datensicherung vor dem Ernstbetrieb zu spüren.

Redaktionelles Fazit

infinite-canvas passt für Bastler und Kreative, die mehrere Bild- und Videodienste über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle auf einer Arbeitsleinwand kombinieren wollen und mit localStorage sowie sich ändernden Speicherformaten leben können. Wer eine garantiert stabile Version für den Team-einsatz oder eine bindende Lizenzklärung braucht, sollte zurückhaltend sein und zuerst die LICENSE-Datei und das aktuelle Release prüfen. Für den ersten Kontakt reicht docker compose up -d und ein eigener API-Schlüssel.

Offizielle Quellen

  1. Official documentation
  2. Official README
  3. Project repository
  4. Release notes
Community-Notizen

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