Selbst gehosteter Dienst
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Kanboard: Kanban-Projektverwaltung in PHP mit erklärtem Wartungsmodus

Kanban-Projektmanagementsoftware. Kanboard ======== Kanboard ist eine Projektmanagementsoftware, die sich auf die Kanban-Methodik konzentriert.

9.870 Sterne1.997 ForksPHPMIT

Auf einen Blick

Was ist das?
Kanboard ist eine PHP-basierte Projektmanagement-Software nach der Kanban-Methode, lizenziert unter MIT und vom Autor ausdrücklich in den Wartungsmodus gestellt. Der Text ordnet Releasetakt, Dokumentationsaufteilung und die Folgen für den Betrieb ein.
Für wen ist es gedacht?
Kanboard passt für Teams, die eine schlanke, selbst gehostete Kanban-Tafel ohne Lizenzkosten suchen und einen offiziell erklärten Wartungsmodus akzeptieren; sie passt nicht, wenn aktive Feature-Entwicklung oder garantierte Supportzusagen gebraucht werden, denn der Autor pflegt laut README nur kleine Korrekturen.
Darf ich es kommerziell nutzen?
Ja. MIT ist eine freizügige Lizenz: Sie dürfen darauf aufbauende Software nutzen, verändern und verkaufen, solange Sie die Urheberrechts- und Lizenzhinweise beibehalten.
Wird es noch gepflegt?
Ja. Die letzten Commits kamen vor 4 Tagen.
In welcher Sprache ist es geschrieben?
Hauptsächlich PHP, laut der Sprachstatistik von GitHub.

Die Antworten beruhen auf den GitHub-Daten des Projekts (zuletzt abgeglichen am 15. September 2026) und auf unserer Analyse. Sie sind keine Rechtsberatung.

TIEFGEHENDE OPEN-SOURCE-ANALYSE

Kanban-Verwaltung in PHP mit ausdrücklichem Wartungsmodus

Kanboard ist Projektmanagement-Software mit Fokus auf die Kanban-Methode, geschrieben in PHP und unter MIT lizenziert. Das Repository läuft unter kanboard/kanboard auf dem main-Branch, die offizielle Seite ist kanboard.org, Hauptentwickler ist laut Credits Frédéric Guillot. Die Kombination aus schlanker Methodik und Server im eigenen Haus hat dem Projekt eine treue Anhängerschaft beschert.

Der zweite Absatz des README bricht den gewohnten Eindruck: This application is in maintenance mode. Die Anwendung gilt als fertig; der Autor entwickelt keine großen neuen Funktionen mehr, und das Projekt lebt vom Beitrag der Community. Diese Offenheit ist ungewöhnlich und für eine Anwendungsentscheidung der aufschlussreichste Satz des gesamten Dokuments.

Was Wartungsmodus konkret bedeutet, laut README

Das README zitiert die Wikipedia-Definition von Wartungsmodus mit zwei Lesarten: ein Programm am Ende seiner Ziele, allgemein als vollständig und fehlerfrei geltend, oder ein Produkt, das mit seiner technologischen Umgebung nicht mehr Schritt hält. Welche Lesart auf Kanboard zutrifft, lässt das README offen; die Doppeldeutigkeit ist Teil der Selbstbeschreibung.

Operativ folgen drei Konsequenzen: Der Autor pflegt nur kleine Korrekturen, neue Releases erscheinen regelmäßig in Abhängigkeit von Community-Beiträgen, und Pull Requests für Features wie Fehlerbehebungen werden angenommen, solange sie die Richtlinien aus der Pull-Request-Vorlage unter .github/pull_request_template.md einhalten. Ein Ende des Wartungsmodus oder ein Nachfolgeplan werden nicht genannt.

Releasetakt von v1.2.52 bis v1.2.54

Die letzten drei Releases zeigen den beschriebenen Rhythmus: v1.2.52 erschien am 5. April 2026, v1.2.53 am 24. Juli 2026 und v1.2.54 am 29. August 2026, demselben Tag wie der letzte Push im main-Branch. Abstände von drei bis vier Monaten passen zu einem Projekt, dessen Releases von Beiträgen abhängen; für einen Wartungsmodus ist dieser Takt konsequent eingehalten.

Das Änderungsprotokoll liegt als ChangeLog-Datei im Repository; die Versionsnummer bleibt in der 1.2.x-Linie, was zum eingefrorenen Funktionsumfang passt. Wer auf neue Funktionen wartet, findet im README weder eine Roadmap noch Meilensteine, nur den Verweis auf das ChangeLog.

Doku als Wegweiser: Anforderungen, Installation, Docker

Das README verzichtet auf Anleitungen und verweist auf docs.kanboard.org mit vier Seiten: Systemvoraussetzungen, Installationsanweisungen, Upgrade auf eine neue Version und der Einsatz mit Docker. Die Pfade tragen ein v1-Präfix, dessen Bedeutung im README unerklärt bleibt. Einen Docker-Imagenamen oder konkrete Befehle nennt die Datei nicht; wer installieren will, folgt den Links.

Die Community erreicht das Projekt über ein Discourse-Forum unter kanboard.discourse.group. Für den Einstieg heißt das: Kanboard ist mit einem README-Sprung installierbar, aber nicht ohne ihn. Wer die Doku-Seiten aufsucht, findet dort die aktuellen PHP- und Datenbankvoraussetzungen, die im Repository selbst fehlen.

MIT-Lizenz und die Credits um Frédéric Guillot

Kanboard steht unter der MIT-Lizenz: Nutzung, Veränderung, Weitergabe und kommerzieller Einsatz sind erlaubt, einzige Auflage ist der Erhalt des Urheber- und Genehmigungshinweises; Gewährleistung wird ausdrücklich ausgeschlossen. Für einen selbst gehosteten Betrieb in Unternehmen bleibt die Lizenz damit unproblematisch; das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Die Credits benennen Frédéric Guillot als Hauptentwickler und verlinken das Contributors-Diagramm. In Kombination mit dem Wartungsmodus heißt das: Die Weiterentwicklung hängt an einer Person und an Beiträgern. Wer die Abhängigkeit von einzelnen Maintainern begrenzen will, liest die Contribution-Richtlinien und bringt eigene Fixes als Pull Request ein, statt auf den Autor zu warten.

Für wen Kanboard 2026 noch passt

Kanboard passt für Teams, die eine schlanke, selbst gehostete Kanban-Tafel in PHP wollen, einen eingefrorenen Funktionsumfang akzeptieren und Wert auf eine permissive Lizenz legen. Der Vergleich mit der verbreiteten Alternative Trello zeigt den Modellunterschied: Trello ist ein proprietärer gehosteter Dienst mit Abo-Preisen, Kanboard läuft auf dem eigenen Server ohne Lizenzkosten, verlangt aber eigene Pflege.

Wer aktive Feature-Entwicklung, einen Produktfahrplan und garantierte Sicherheitsupdates erwartet, greift besser zu einem aktiveren Projekt. Wer Kanboard einsetzt, liest vor dem Start die vier Doku-Seiten unter docs.kanboard.org und im ChangeLog die Einträge zwischen v1.2.53 und v1.2.54, um die Pflegefrequenz gegen die eigenen Erwartungen zu halten.

Redaktionelles Fazit

Kanboard passt für Teams, die eine schlanke, selbst gehostete Kanban-Tafel ohne Lizenzkosten suchen und einen offiziell erklärten Wartungsmodus akzeptieren; sie passt nicht, wenn aktive Feature-Entwicklung oder garantierte Supportzusagen gebraucht werden, denn der Autor pflegt laut README nur kleine Korrekturen. Vor dem Einsatz zwei konkrete Schritte: die Systemvoraussetzungen auf docs.kanboard.org/v1/admin/requirements/ gegen die eigene PHP-Umgebung prüfen und im ChangeLog die Einträge zwischen v1.2.53 und v1.2.54 lesen, um Tempo und Art der laufenden Pflege selbst einzuschätzen.

Offizielle Quellen

  1. Official documentation
  2. Official README
  3. Project repository
  4. Release notes
Community-Notizen

Community-Notizen