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ProxMenux: Werkzeugkasten mit Terminal-Menü und Monitoring-Dashboard für Proxmox VE

Projektüberblick: Menügesteuertes Proxmox VE-Toolkit, Nachinstallation, Sicherung/Wiederherstellung und ein Live-Web-Dashboard für das Homelab.

2.974 Sterne155 ForksTypeScriptGPL-3.0
GitHub

Auf einen Blick

Was ist das?
Ein interaktives Toolkit für Proxmox VE, das Aufgaben nach der Installation, Backups und die Überwachung eines Homelabs hinter einem Terminal-Menü bündelt und ein Web-Dashboard mit 2FA mitliefert.
Für wen ist es gedacht?
ProxMenux passt für Homelab-Betreiber, die auf einem Proxmox-VE-Knoten nach der Installation Aufgaben automatisieren und per Browser überwachen wollen, ohne eigene Skripte zu pflegen. Wer sehr große Cluster verwalten oder sich nicht auf Skripte aus dem Netz einlassen will, findet hier keinen Ersatz für eine eigene Verwaltungslösung.
Darf ich es kommerziell nutzen?
Ja, unter Bedingungen. GPL-3.0 ist eine Copyleft-Lizenz: Wenn Sie Software weitergeben, die sie enthält, müssen Sie deren Quellcode unter derselben Lizenz veröffentlichen. Wer sie nur intern betreibt, ohne sie weiterzugeben, löst diese Pflicht nicht aus.
Wird es noch gepflegt?
Ja. Das Repository hat innerhalb des letzten Tages neue Commits erhalten.
In welcher Sprache ist es geschrieben?
Hauptsächlich TypeScript, laut der Sprachstatistik von GitHub.

Die Antworten beruhen auf den GitHub-Daten des Projekts (zuletzt abgeglichen am 15. September 2026) und auf unserer Analyse. Sie sind keine Rechtsberatung.

TIEFGEHENDE OPEN-SOURCE-ANALYSE

Ein Terminal-Menü und ein Web-Dashboard für Proxmox VE

ProxMenux ist laut README ein interaktives Toolkit für Proxmox VE: eine menügesteuerte Kommandozeilen-Schnittstelle plus Web-Dashboard für Aufgaben nach der Installation, für Backup und Wiederherstellung und für die laufende Beobachtung des Homelabs. Die Repository-Beschreibung fasst dasselbe knapper: Post-Install, Backup- und Wiederherstellung sowie ein Live-Dashboard. Die Sprache ist TypeScript, die Lizenz GPL-3.0.

Das Werkzeug setzt damit auf dem Server selbst auf und richtet sich an Betreiber, die nicht jedes Skript selbst schreiben wollen. Die Bedienung läuft über Terminal-Menüs, ergänzt durch einen Monitor, der auch ohne Terminal erreichbar ist. Das README listet die Menüpunkte nicht im Einzelnen auf; die Beschreibung bleibt bei den drei großen Bereichen Anfangs-, Sicherungs- und Überwachungsaufgaben.

Installation per Skript und die Warnung zur Prüfung

Die Installation läuft über einen Befehl, der das Installationsskript aus dem Repository lädt und ausführt: bash -c "$(wget -qLO - https://raw.githubusercontent.com/MacRimi/ProxMenux/main/install_proxmenux.sh)". Das README stellt dem Befehl eine deutliche Warnung voran: Wer Skripte aus dem Internet kopiert, soll die Quelle prüfen. Dazu verweist es auf den Quellcode des Installationsskripts im Repository und auf einen Verhaltenskodex, der Sicherheit und den Umgang mit Code adressiert.

Für Neugierige gibt es eine Beta-Variante, die vom develop-Zweig installiert: Der abweichende Befehl lädt install_proxmenux_beta.sh von der develop-Branch. Beide Wege folgen dem gleichen Muster. Was der Verhaltenskodex im Einzelnen regelt, fasst das README nicht zusammen; es bleibt beim Link.

Nach der Installation: das menu-Kommando als Einstieg

Nach abgeschlossener Installation startet man ProxMenux mit dem Kommando menu im Terminal des Proxmox-Servers. Die README beschreibt den weiteren Ablauf knapp: den Bildschirmoptionen folgen, um den Server zu verwalten. Eine ausführliche Aufzählung aller sichtbaren Menüpunkte gibt es nicht; die genaue Oberfläche erschließt sich beim ersten Start.

Für Vertiefung verweist das README auf die Projektwebsite proxmenux.com mit Einstieg, Changelog und Anleitungen. Wer vor dem Installieren wissen will, welche Aufgaben genau angeboten werden, findet diese Übersicht also nicht vollständig im README, sondern in den verlinkten Seiten. Die Online-Dokumentation ist zweisprachig angelegt und unterstützt laut Beitragsteil englische und spanische Seiten.

ProxMenux Monitor: Dashboard, 2FA und Systemdienst

Der Monitor ist ein integriertes Web-Dashboard mit Echtzeitansicht von CPU, Arbeitsspeicher, Festplattennutzung und Netzwerkverkehr sowie einer Übersicht laufender VMs und LXC-Container mit Statusanzeigen. Abgesichert wird das Dashboard per Login-Authentifizierung und Zwei-Faktor-Authentifizierung mit TOTP-Unterstützung; für die Anbindung nach außen nennt das README Reverse-Proxy-Unterstützung für Nginx und Traefik. Das Layout ist für Desktop und Mobilgeräte ausgelegt.

Erreichbar ist der Monitor unter http://<proxmox-ip>:8008. Er wird bei der Standardinstallation automatisch eingerichtet und läuft als systemd-Dienst proxmenux-monitor.service, der beim Boot startet. Für die Verwaltung nennt das README drei Kommandos: systemctl status proxmenux-monitor, das Abrufen der letzten Protokollzeilen per journalctl -u proxmenux-monitor -n 50 und systemctl restart proxmenux-monitor. Damit lässt sich der Dienst ohne zusätzliche Werkzeuge beobachten.

Beta-Programm aus dem develop-Zweig

Das Projekt betreibt ein Beta-Programm, das frühen Zugriff auf neue Funktionen gibt, einschließlich neuer Monitor-Builds, direkt aus dem develop-Zweig. Das README warnt, dass Beta-Versionen Fehler oder unvollständige Funktionen enthalten können. Beim Erscheinen einer stabilen Fassung kündigt ProxMenux laut README beim nächsten Start von menu an, dass eine stabile Version bereitsteht, und bietet den automatischen Wechsel an.

Fehlerberichte sollen über GitHub-Issues laufen und beschreiben, was erwartet wurde, welche Meldungen auftraten und gegebenenfalls die Monitor-Logs. Einen Zeitplan, wann welche Funktion in die nächste stabile Version geht, nennt das README nicht. Wer ausschließlich stabile Funktionalität will, bleibt beim Hauptzweig und der veröffentlichten Version v1.2.4 vom Juli 2026.

Abhängigkeiten, Übersetzungen und die GPL-3.0

Die Einrichtung installiert automatisch die Debian-Pakete dialog für die Terminal-Menüs, curl für Downloads und Verbindungsprüfungen, jq für JSON-Daten, git für das Klonen und Aktualisieren sowie python3 mit python3-pip für den Monitor, der auf Flask läuft. Die Übersetzungen der Oberfläche liegen als fertige JSON-Dateien für Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Portugiesisch bei; laut README gibt es keine Laufzeit-Abhängigkeit für Übersetzungen, sie müssen also nicht zur Laufzeit nachgeladen werden.

Beiträge sind breit erwünscht: Code, Fehlerberichte, Ideen, Übersetzungen und Betatests. Der Beitragsleitfaden im Repository klärt Projektstruktur, die UI-Designregel mit dem zweiphasigen Ablauf aus dialog und whiptail, Nachrichten-Helfer und Einreichungskonventionen; Übersetzungsseiten auf der Website folgen laut Leitfaden einem Pro-Seite-Pro-Pull-Request-Vorgehen. Die Lizenz GPL-3.0 zwingt bei Verteilung veränderter Fassungen zur Offenlegung des Quellcodes; Garantie- oder Sicherheitszusagen enthält der Lizenztext nicht.

Redaktionelles Fazit

ProxMenux passt für Homelab-Betreiber, die auf einem Proxmox-VE-Knoten nach der Installation Aufgaben automatisieren und per Browser überwachen wollen, ohne eigene Skripte zu pflegen. Wer sehr große Cluster verwalten oder sich nicht auf Skripte aus dem Netz einlassen will, findet hier keinen Ersatz für eine eigene Verwaltungslösung. Vor der Einrichtung ist die Prüfung sinnvoll: Installationsskript öffnen, danach `menu` ausführen, den Monitor-Dienst mit systemctl status proxmenux-monitor kontrollieren und das Dashboard unter Port 8008 aufrufen; den Beta-Zweig sollte nur nutzen, wer mit unfertigen Funktionen rechnen kann.

Offizielle Quellen

  1. Official README
  2. Project repository
  3. Release notes
Community-Notizen

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