acpx verbindet OpenClaw mit ACP-Agentensitzungen
Headless CLI-Client für Stateful Agent Client Protocol (ACP)-Sitzungen.
Auf einen Blick
- Was ist das?
- acpx: deutscher Überblick über dokumentierten Zweck, Aufbau, Einstieg und Grenzen.
- Für wen ist es gedacht?
- Geeignet für Leser, deren Aufgabe zum dokumentierten Rahmen von acpx passt. Ungeeignet als Ersatz für fehlende Angaben zu eigener Infrastruktur oder Berechtigungen.
- Darf ich es kommerziell nutzen?
- Ja. MIT ist eine freizügige Lizenz: Sie dürfen darauf aufbauende Software nutzen, verändern und verkaufen, solange Sie die Urheberrechts- und Lizenzhinweise beibehalten.
- Wird es noch gepflegt?
- Ja. Das Repository hat innerhalb des letzten Tages neue Commits erhalten.
- In welcher Sprache ist es geschrieben?
- Hauptsächlich TypeScript, laut der Sprachstatistik von GitHub.
Die Antworten beruhen auf den GitHub-Daten des Projekts (zuletzt abgeglichen am 15. September 2026) und auf unserer Analyse. Sie sind keine Rechtsberatung.
TIEFGEHENDE OPEN-SOURCE-ANALYSE
acpx: Einsatz und Abgrenzung
acpx ist ein Headless-Kommandozeilen-Client für das Agent Client Protocol (ACP) und in TypeScript geschrieben. Das README beschreibt es als eine Möglichkeit für Agents, Orchestratoren und Entwickler, über eine strukturierte Schnittstelle persistente Sitzungen, einmalige Ausführungen, Berechtigungen und maschinenlesbare Ausgaben für ACP-kompatible Coding-Agents zu nutzen. Das README weist ausdrücklich darauf hin, dass acpx pre-1.0 ist und sich CLI- und Laufzeitschnittstellen weiterentwickeln. Das Repository heißt openclaw/acpx, die Homepage ist acpx.sh. Das README enthält keine Leistungsbenchmarks, Sicherheitsaudits oder Produktionsvalidierungen, daher bleiben diese Punkte hier außen vor.
acpx: Architektur im README
Der im README dokumentierte Installationsweg ist ein globales npm-Paket: `npm install -g acpx@latest`. acpx erfordert Node.js 22.13 oder neuer. Für einen Versuch ohne globale Installation schlägt das README vor, Befehlen `npx acpx@latest` voranzustellen. Eine Installationsanleitung unter docs/install.md behandelt Adapter-Voraussetzungen, Updates und Builds aus dem Quellcode. Das README nennt weder eine aktuelle Versionsnummer von acpx noch konkrete Installationsunterschiede zwischen Betriebssystemen. Andere Paketmanager als npm werden für die Installation nicht erwähnt, auch wenn der Entwicklungsablauf pnpm verwendet.
acpx: Konkreter Einstieg
Der Schnellstart setzt voraus, dass der gewünschte Coding-Agent installiert und authentifiziert ist. In einem Projektverzeichnis erstellt `acpx codex sessions new` eine Sitzung und gibt eine Sitzungs-ID aus. Ein zweiter Befehl, `acpx codex "find the slowest test and explain why"`, sendet den Prompt an diese Sitzung. Die Sitzung ist auf das aktuelle Repository beschränkt und bleibt über Aufrufe hinweg bestehen. Das README merkt an, dass das explizite Erstellen von Sitzungen verhindert, dass Automatisierung unerwartet ein Gespräch startet. Es verweist außerdem auf einen Quickstart-Leitfaden für benannte Sitzungen, einmalige Ausführungen, Verlauf und JSON-Ausgabe. Für den Fall einer fehlenden Agent-Authentifizierung enthält das README keine konkreten Befehle, sondern verweist auf Installations- und Agent-Dokumentation.
acpx: Daten und Zuständigkeiten
Das README listet vier eingebaute Startprofile auf: `acpx codex`, `acpx claude`, `acpx gemini` und `acpx openclaw`, dazu eine benutzerdefinierte Form `acpx --agent '<command>'` für beliebige ACP-Server. Wenn der Adapter das nicht selbst übernimmt, muss der Upstream-Agent installiert und authentifiziert sein. Dokumentationslinks unter docs/agents.md behandeln alle unterstützten Profile, docs/custom-agents.md die Registrierungskonfiguration. Das README sagt nicht, ob außer diesen vier weitere Agents standardmäßig unterstützt werden, und beschreibt keine Protokollversionsverhandlung für benutzerdefinierte Server.
acpx: Betrieb mit Schutzgrenzen
Persistente Sitzungen behalten Kontext zwischen Prompts, unterstützen parallele benannte Arbeitsströme und stellen Folge-Prompts in eine Warteschlange, wenn eine Runde bereits läuft. Das README zeigt benannte Sitzungen mit `--name backend` und spätere Prompts mit `-s backend`. Für Arbeiten ohne gespeicherte Sitzung führt `acpx codex exec "summarize this repository"` einen zustandslosen Lauf aus. Sitzungszustand liegt unter `~/.acpx/`. Der Sessions-Leitfaden behandelt Umfang, Warteschlangenbesitz, Wiederverbindungen, Export und Import, Abbruch und Bereinigung. Das README definiert weder, wie lange Sitzungen gültig bleiben, noch was nach einer Bereinigung mit dem Zustand passiert. Unterschiede bei Berechtigungen und Ausgabeformaten zwischen exec und persistenten Sitzungen bleiben den entsprechenden Dokumenten überlassen.
acpx: Dokumentierte Grenzen
Standardmäßig ist die Ausgabe Text. `--format json` gibt NDJSON-ACP-Ereignisse für Automatisierung aus, `--format quiet` druckt nur den abschließenden Assistententext. Ausgabeereignisse enthalten strukturiertes Denken, Tool-Aufrufe, Diffs und Abschlussstatus statt Terminal-Escape-Sequenzen. Berechtigungsmodi reichen von Lese-Genehmigung bis zu explizitem Verweigern oder Alles-erlauben-Richtlinien. `--cwd` setzt den Sitzungsbereich und die Dateisystemgrenze. Globale und Projekt-JSON-Konfiguration können Standardwerte liefern, Kommandozeilen-Flags haben Vorrang. Das README verlinkt Dokumentation zu Ausgabeformaten, Berechtigungen, Konfiguration und Exit-Codes, zeigt aber nicht, wie jeder Berechtigungsmodus konfiguriert wird oder was jeder Exit-Code bedeutet.
acpx: Wartung und Quellen
Für mehrstufige Arbeit führt `acpx flow run` TypeScript-Workflows aus, die ACP-Runden mit deterministischen Aktionen, Entscheidungen, Berechnungen und Checkpoints kombinieren. Das Paket exportiert außerdem `acpx/runtime` und `acpx/flows` für Anwendungen, die Sitzungs- und Workflow-Primitive benötigen, ohne in einen Subprozess zu wechseln. Das README verweist auf einen Flows-Leitfaden, Beispiele, Architekturnotizen, eine CLI-Referenz, Prompt-Dokumentation, Sitzungssteuerung, Agent-Vergleich und eine ACP-Abdeckungs-Roadmap. Entwicklungsbefehle sind `pnpm install --frozen-lockfile`, `pnpm run check` und `pnpm run check:docs`. Die Lizenz ist MIT; das README enthält keine Sicherheitsgarantien oder Gewährleistungsbedingungen. Die vollständige Dokumentation ist auch unter acpx.sh verfügbar.
Redaktionelles Fazit
Geeignet für Leser, deren Aufgabe zum dokumentierten Rahmen von acpx passt. Ungeeignet als Ersatz für fehlende Angaben zu eigener Infrastruktur oder Berechtigungen. Prüfe zuerst npm und sessions, kontrolliere die konkrete Ausgabe und entscheide erst danach über den Einsatz in deinem Projekt.
Community-Notizen