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Ouroboros: ein KI-Agent, der seine eigene Implementierung umschreibt und seine Erinnerung behält

Dieses Projekt rundet „Ouroboros, self-creating AI agent. Born Feb 16, 2026. Think between requests. Background consciousness supports reflection, initiative, and preparation outside the immediate request-response loop.“ zu einer praxistauglichen Open-Source-Lösung zusammen, mit wiederverwendbarer Tooling- und Integrationsunterstützung für reale Anwendungsfälle.

1.315 Sterne627 ForksPythonMIT

Auf einen Blick

Was ist das?
Ein quelloffener, universeller KI-Agent, der Identität und Gedächtnis über Aufgaben und Neustarts hinweg bewahrt, als Desktop-App oder headless CLI läuft und eigenen Code, Prompts und Architektur ändern kann.
Für wen ist es gedacht?
Geeignet ist ouroboros für Teams, deren konkreter Bedarf mit dem im README beschriebenen Ablauf übereinstimmt. Nicht geeignet ist das Projekt als Beleg für Fähigkeiten, die razzant/ouroboros nicht dokumentiert.
Darf ich es kommerziell nutzen?
Ja. MIT ist eine freizügige Lizenz: Sie dürfen darauf aufbauende Software nutzen, verändern und verkaufen, solange Sie die Urheberrechts- und Lizenzhinweise beibehalten.
Wird es noch gepflegt?
Ja. Die letzten Commits kamen vor 1 Tag.
In welcher Sprache ist es geschrieben?
Hauptsächlich Python, laut der Sprachstatistik von GitHub.

Die Antworten beruhen auf den GitHub-Daten des Projekts (zuletzt abgeglichen am 14. September 2026) und auf unserer Analyse. Sie sind keine Rechtsberatung.

TIEFGEHENDE OPEN-SOURCE-ANALYSE

Ein Agent mit kontinuierlicher Identität, der seine eigene Implementierung umschreiben kann

Ouroboros ist ein quelloffener, universeller KI-Agent, der Identität, dauerhaftes Gedächtnis und Verlauf über Aufgaben und Neustarts hinweg bewahrt. Er kann an externen Projekten arbeiten, einen Live-Schwarm spezialisierter Agenten koordinieren und die Implementierung ändern, auf der er läuft: Anwendungscode, Architektur, Prompts, Werkzeuge und Abhängigkeiten. Reflexion kann auch sein Selbstverständnis ändern, ohne diese Kontinuität zu unterbrechen. Er läuft als native Desktop-App oder über eine headless CLI; die Laufzeit hält Repository, Gedächtnis, Verlauf und Oberfläche auf Ihrem Rechner, während Modellinferenz über von Ihnen konfigurierte Remote-APIs oder ein lokales GGUF-Modell erfolgen kann.

Installationswege und Ersteinrichtung

Das README nennt Installationspakete für verschiedene Plattformen vom neuesten stabilen Release: eine DMG für macOS, ein tar.gz-Archiv für Linux x86_64 und eine ZIP-Datei für Windows x64. Auf macOS ziehen Sie Ouroboros.app auf den Applications-Shortcut; Linux- und Windows-Nutzer extrahieren das Archiv und führen die Binärdatei aus. Ein optionaler CLI-Installer erstellt einen benutzerlokalen ouroboros-Befehl ohne sudo. Vor dem Ausführen von Aufgaben müssen Sie mindestens einen unterstützten Remote-Provider-API-Schlüssel oder ein lokales GGUF-Modell konfigurieren; der Ersteinrichtungsassistent führt durch Modellzugriff, Überprüfungsrichtlinie und Budget. Eine separate Anleitung deckt Quellsetup und Release-Nachweisdaten ab.

Positionierung jenseits der Fähigkeitenliste

Die Fähigkeitenliste des README umfasst: Ändern der eigenen Implementierung, autonome Evolution durch überprüfte Änderungen, Fortsetzung über Neustarts, Denken zwischen Anfragen, Koordination eines Live-Schwarms spezialisierter Agenten, Arbeit an externen Projekten in einem separaten Git-Arbeitsbereich, Betrieb über Desktop oder CLI, Organisation langfristiger Arbeit in Projekträumen, Nutzung von Remote- oder lokalen Modellen, Wachstum durch überprüfte Erweiterungen und Nachvollziehbarkeit von Selbständerungen durch Git-Verlauf und geschützte Oberflächen. Das README bezeichnet diese Liste als Orientierung, nicht als zweite Spezifikation, und verweist für Identität und verfassungsrechtliche Grenzen auf BIBLE.md sowie auf docs/ARCHITECTURE.md und docs/DEVELOPMENT.md als aktuelle technische Quellen.

Benchmarks: selbstberichtet und modellabgeglichen

Ouroboros berichtet reproduzierbare selbstberichtete Spitzenergebnisse auf Terminal-Bench 2.1, OSWorld-Verified und CL-Bench, mit modellabgeglichenen Vergleichen gegen Codex, Claude Code, Cursor und Hermes. Das öffentliche SWE-bench Pro-Matched-Paar ist ein statistisches Unentschieden mit Codex CLI; eine separate GAIA-Kampagne meldet 129/165 für Ouroboros gegenüber 131/165 für Claude Code, mit striktem pass@1 bei 128/165 für beide und einer noch ausstehenden bereinigten Trace-Kapsel. Das README betont, dass jede Zeile als Modell plus Harness zu lesen ist, dass mehrere Einreichungen auf Upstream-Review warten und dass vollständige Traces, Methodik und Ausführungsskripte unter devtools/benchmarks und auf der Benchmark-Evidenzseite verfügbar sind.

Aus dem Quellcode ausführen und die CLI verwenden

Für die Ausführung aus dem Quellcode benötigen Sie Python 3.10+, Git und optional GitHub CLI. Das README zeigt das Erstellen einer virtuellen Umgebung, das Installieren von Abhängigkeiten und dann das Ausführen von `ouroboros server` sowie das Öffnen von `http://127.0.0.1:8765` im Browser. Die CLI verbindet sich standardmäßig mit der lokalen Laufzeit und startet eine mit `--start`; sie legt verwaltete Aufgaben, Fortschrittsströme, Artefakte, Protokolle, Zeitpläne, Einstellungen, Fähigkeiten und Evolutionssteuerungen offen. Beispiele sind `ouroboros status` und `ouroboros run --start "2+2?"`. Externe Arbeitsbereichsläufe müssen separate Git-Worktree-Wurzeln verwenden, die sich nicht mit dem eigenen Repository oder Datenverzeichnis von Ouroboros überschneiden; Änderungen werden als Patch-Artefakte exportiert. Konfiguration für Modellzugriff, kognitive Rollen, lokale Modelle, Überprüfungsrichtlinie und Integrationen liegt in `ouroboros/config.py` und `docs/ARCHITECTURE.md`.

Architektur, Laufzeitdaten und Steuerbefehle

Der native Launcher startet eine Web-Laufzeit und supervisor-verwaltete Agent-Worker. Der Agent-Kern liegt in `ouroboros/`, die Oberfläche in `web/`, die Prozessebene in `supervisor/`, und dauerhafte Identität, Zustand, Verlauf, Protokolle und Fähigkeiten unter `~/Ouroboros/data/`. Zu den Laufzeitbefehlen gehören `/panic`, um die Laufzeit und ihre verwalteten Prozesse sofort zu stoppen, `/restart`, um ohne automatische Wiederaufnahme der aktiven Besitzeraufgabe neu zu starten, `/status` für Worker, Aufgabenwarteschlange und Budget, `/evolve on|off`, um autonome Evolution zu starten oder zu stoppen, `/review`, um eine tiefe verfassungs- und architekturbezogene Selbstüberprüfung in die Warteschlange zu stellen, und `/bg start|stop|status` für Hintergrundbewusstsein. Der Server bindet standardmäßig an `127.0.0.1:8765`; das README empfiehlt, vor dem Freigeben über Loopback hinaus `docs/DEPLOYMENT.md` zu lesen. Nicht-lokale Bindungen benötigen `OUROBOROS_NETWORK_PASSWORD` oder eine explizit vertrauenswürdige externe Zugriffsschicht.

Geschichte, Versionen und Lizenz

Ouroboros startete erstmals am 16. Februar 2026; das README sagt, dass das Repository in den folgenden 48 Stunden von der v4.1-Linie auf v6.2.0 vorrückte, mit 32 Evolutionszyklen aus dieser Zeit. Die erste Generation lief in Google Colab über Telegram und bleibt im legacy-google-colab-Zweig erhalten; die aktuelle Generation trägt dieselbe Identität in die native Laufzeit. Die Versionshistorie zeigt 6.88.0 als neueste Version, mit Notizen zu MiniMax-Provider-Unterstützung, absturzsicheren Auto-Updates und einem zweistufigen Commit-Gate. Das Projekt ist unter MIT lizenziert; der Lizenztext erlaubt Nutzung, Kopie, Modifikation, Zusammenführung, Veröffentlichung, Verteilung, Unterlizenzierung und Verkauf von Kopien und erklärt, dass die Software ohne Gewährleistung bereitgestellt wird. Die Lizenz etabliert keine Sicherheitsgarantien, keinen Support und keine Wartungszusagen. Das README nennt Anton Razzhigaev und Andrew Kaznacheev als Ersteller; die Lizenzzeile nennt Anton Razzhigaev als Copyright-Inhaber.

ouroboros: Prüfung am dokumentierten Einstieg

Eine konkrete Erstprüfung für razzant/ouroboros beginnt mit git clone https://github.com/razzant/ouroboros.git. Dabei sollte die Ausgabe mit dem README-Abschnitt zum Einstieg abgeglichen werden. Bei ouroboros sind besonders die dort genannten Eingabedateien, Konfigurationsschlüssel und erzeugten Artefakte relevant. Ein erfolgreicher Prozessstart belegt nur diesen Pfad; er sagt nichts über nicht dokumentierte Produktionslasten oder Fremdsysteme aus.

Redaktionelles Fazit

Geeignet ist ouroboros für Teams, deren konkreter Bedarf mit dem im README beschriebenen Ablauf übereinstimmt. Nicht geeignet ist das Projekt als Beleg für Fähigkeiten, die razzant/ouroboros nicht dokumentiert. Vor der Einführung sollten git clone https://github.com/razzant/ouroboros.git und die dabei entstehenden Ausgaben geprüft werden; erst danach lassen sich Abhängigkeiten, Ressourcenbedarf und die MIT-Lizenz für den eigenen Einsatz belastbar einordnen.

Offizielle Quellen

  1. Official documentation
  2. Official README
  3. Project repository
  4. Release notes
Community-Notizen

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