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text-to-cad: Agenten-Skills für CAD, Robotik und die Werkstatt

Eine Sammlung von Agentenkompetenzen für CAD, Robotik und Hardwaredesign.

15.875 Sterne1.650 ForksJavaScriptMIT

Auf einen Blick

Was ist das?
Eine MIT-lizenzierte Bibliothek von Agenten-Skills, die CAD-Modelle, Roboterbeschreibungen, Slicer-Ausgaben und Druckaufträge aus lokalen Projektdateien erzeugt, prüft und übergibt.
Für wen ist es gedacht?
text-to-cad passt zu Entwicklern und Werkstätten, die einen Coding-Agenten in den Weg vom Modell zum physischen Teil einbinden wollen, von der STEP-Erzeugung über den G-code-Slice bis zum Bambu-Lab-Druckstart. Wer ohne Agenten-CLI arbeitet, hat von den Skills wenig, da sie als Arbeitsabläufe für Agenten konzipiert sind.
Darf ich es kommerziell nutzen?
Ja. MIT ist eine freizügige Lizenz: Sie dürfen darauf aufbauende Software nutzen, verändern und verkaufen, solange Sie die Urheberrechts- und Lizenzhinweise beibehalten.
Wird es noch gepflegt?
Ja. Das Repository hat innerhalb des letzten Tages neue Commits erhalten.
In welcher Sprache ist es geschrieben?
Hauptsächlich JavaScript, laut der Sprachstatistik von GitHub.

Die Antworten beruhen auf den GitHub-Daten des Projekts (zuletzt abgeglichen am 15. September 2026) und auf unserer Analyse. Sie sind keine Rechtsberatung.

TIEFGEHENDE OPEN-SOURCE-ANALYSE

Agenten-Skills von der Modellierung bis zum Druckstart

text-to-cad von earthtojake ist eine Bibliothek von Agenten-Skills für das Erzeugen, Prüfen, Beschaffen, Slicen und Übergeben von CAD- und Roboterbeschreibungs-Artefakten aus lokalen Projektdateien. Die Repository-Metadaten fassen den Scope als Skills für CAD, Robotik und Hardware-Design zusammen, das README spricht von CAD, CAE und CAM. Statt einer einzelnen Anwendung handelt es sich um eine Sammlung fokussierter Arbeitsabläufe, die ein Agent einzeln aufrufen kann.

Das Projekt ist in JavaScript geschrieben, MIT-lizenziert, weist knapp 14.000 Sterne auf und wird aktiv gepflegt, die Releases liegen in der Reihe 0.4.28. Die Dokumentation befindet sich unter texttocad.dev. Die Grundidee lautet: Der Agent bekommt pro Skill eine klar umrissene Aufgabe, etwa eine DXF-Zeichnung zu erzeugen oder ein Mesh auf Druckbarkeit zu prüfen, statt alles in einem Monolithen zu erledigen.

Zwölf Skills: CAD, URDF, SRDF und der Rest der Tabelle

Die Skill-Tabelle listet zwölf Einträge. Der CAD-Skill erstellt und bearbeitet Modelle aus natürlichsprachigen oder Bildanfragen, mit STEP als Hauptausgabe und optionalen Exporten nach STL, 3MF und GLB. CAD Viewer zeigt lokale Browser-Vorschauen für CAD- und Roboterdateien, step.parts findet fertige STEP-Teile wie Schrauben, Lager, Motoren und Steckverbinder, und DXF erzeugt 2D-Zeichnungen wie Profile, Vorlagen, Dichtungen und Schnittlayouts.

Die Robotik-Kette besteht aus drei Skills: URDF schreibt Roboterstrukturdateien mit Links, Gelenken, Limits, Trägheiten und Meshes, SRDF ergänzt MoveIt-Planungsgruppen, Endeffektoren, Posen und Kollisionsregeln, und SDF erstellt Simulatormodelle samt Welten mit Frames, Physik, Sensoren und Lichtern. Für die Fertigung sorgt eine weitere Gruppe: SendCutSend prüft DXF- und STEP-Dateien vor dem Upload, DfAM Check misst die Druckbarkeit von Meshes pro Prozess mit Wandstärke, Überhängen, Stützvolumen und Bauausrichtung, G-code slict unterstützte Meshes mit echten Slicer-CLIs in validierte, druckerprofilierte FDM-.gcode-Dateien, und Bambu Labs führt Trockenläufe aus, lädt validierten G-code hoch und startet lokale Bambu-Lab-Druckaufträge vorsichtig. Implicit CAD erzeugt browsernative implizite Modelle mit GLSL-Signed-Distance-Fields und Raymarch-Rendering und ist ausdrücklich experimentell.

Installieren mit npx skills add, aktualisieren mit demselben Befehl

Der bevorzugte Installationsweg läuft über die Skills-CLI: npx skills add earthtojake/text-to-cad installiert die einzelnen Skills direkt für unterstützte Agenten. Wichtig ist die Aktualisierungslogik: Derselbe add-Befehl holt das Paket erneut und überschreibt das Installierte, erfrisiert also bestehende Skills und installiert zugleich alles, was neuere Releases hinzugefügt haben.

Das README warnt ausdrücklich vor dem naheliegenden Irrtum, npx skills update zu verwenden: Dieser Befehl frischt nur Skills auf, die bereits in der Lockfile stehen, und überspringt still neue Einträge, was hier relevant ist, weil Releases tatsächlich Skills ergänzen. Entfernt wird nichts automatisch; ein ausgemusteter Skill bleibt lokal und lässt sich mit npx skills remove <skill> abstoßen. Für Produktionseinsatz gilt: von main installieren oder klonen, denn dieser Zweig enthält die generierten Skill-Ausgaben, die die Provider-Installer benötigen.

Plugin-Wege für Codex, Claude Code und Grok Build

Neben der Skills-CLI gibt es providernative Plugin-Installationen. Für Codex lauten die Befehle codex plugin marketplace add earthtojake/text-to-cad und codex plugin add cad@text-to-cad, benötigt wird Codex 0.142.0 oder neuer. Das README warnt davor, dass ältere Versionen das Repository-Plugin still überspringen, es nie in codex plugin list auftaucht und der Ausweg npm install -g @openai/codex@latest heißt.

Für Claude Code lauten die Befehle claude plugin marketplace add earthtojake/text-to-cad und claude plugin install cad@text-to-cad. Grok Build nutzt die bestehende .claude-plugin/marketplace.json mit grok plugin install earthtojake/text-to-cad --trust und grok plugin enable cad, ein eigenes Grok-Manifest gibt es nicht. Erscheinen neu installierte Skills nicht, so die Empfehlung, hilft ein Neustart des Agenten.

Beiträge laufen über develop, nicht über main

Die Entwicklung findet ausdrücklich auf dem develop-Zweig statt, Pull Requests richten sich an develop und nicht an main. Für den lokalen Beitragsablauf beschreibt CONTRIBUTING.md einen Symlink-Workflow samt Hinweisen zur Skill-Verknüpfung und Validierung.

Die Trennung hat einen praktischen Grund: main enthält die generierten Skill-Ausgaben, die die Installer voraussetzen, während develop der Ort für Quelländerungen ist. Wer einen neuen Skill beisteuern oder einen bestehenden verbessern will, folgt damit einem zweigeteilten Pfad: Arbeit in develop, Generierung und Auslieferung über main. Die CI-Metadaten verweisen auf einen Test-Workflow gegen den develop-Zweig.

Fazit: eine Skill-Sammlung für den Weg zum physischen Teil

text-to-cad deckt mit seinen zwölf Skills eine selten kompakt gebündelte Kette ab: Idee, Modell, Prüfung, Slice und Druck. Bemerkenswert ist die Ehrlichkeit an den Rändern, etwa die Warnung vor der Update-Falle der Skills-CLI, der still übersprungene Codex-Plugin-Fall und die vorsichtige Formulierung des Bambu-Labs-Druckstarts.

Geeignet ist die Sammlung für alle, die bereits mit einem agentenbasierten Workflow arbeiten und ihre Hardware- oder Robotikprojekte darin aufheben wollen. Als reine Bibliothek ohne Agent-Kontext entfaltet sie ihren Zweck nicht, da die Skills Arbeitsabläufe für Agenten beschreiben. Der sinnvolle Erstkontakt beginnt mit dem CAD-Skill und dem CAD-Viewer an einer einfachen eigenen Geometrie, ehe SendCutSend-Checks oder echte Druckaufträge folgen.

Redaktionelles Fazit

text-to-cad passt zu Entwicklern und Werkstätten, die einen Coding-Agenten in den Weg vom Modell zum physischen Teil einbinden wollen, von der STEP-Erzeugung über den G-code-Slice bis zum Bambu-Lab-Druckstart. Wer ohne Agenten-CLI arbeitet, hat von den Skills wenig, da sie als Arbeitsabläufe für Agenten konzipiert sind. Vor dem Einsatz empfiehlt sich eine Reihenfolge: mit npx skills add earthtojake/text-to-cad installieren, einen CAD-Viewer-Durchlauf an einer eigenen Datei testen und erst danach den SendCutSend- oder DfAM-Check mit realen Fertigungsdaten füttern.

Offizielle Quellen

  1. Official documentation
  2. Official README
  3. Project repository
  4. Release notes
Community-Notizen

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